Dipl.-Psych. Piero Rossi
Fachpsychologe für Psychotherapie FSP
Farmweg 4; CH-5702 Niederlenz AG
062 891 77 90

 

Vorsorgeuntersuchungen

Vorsorgeuntersuchungen für Geschwister von Kindern mit ADHS, Legasthenie und leichten autistischen Störungen

Zahlreiche Zwillings- und Familienstudien bestätigen die Alltag immer wieder feststellbare Tatsache, dass bei Geschwistern von Kindern mit ADHS, Legasthenie und leichten autistischen Störungen ein deutlich erhöhtes Risiko besteht, an derselben Teilleistungs- oder Entwicklungsstörung zu leiden.

Bei der ADHS und bei der Legasthenie geht man heute davon aus, dass das Wiederholungsrisiko selbst für Geschwister, die nicht Zwillinge sind, mit 50% bis 60% doch recht hoch liegt.

Der Früherfassung von Kindern mit ADHS, Legasthenie und anderen Entwicklungsstörung kommt eine hohe Bedeutung zu: Je früher diese Störungen behandelt und je früher die betroffenen Kinder gefördert werden, umso besser stehen die Chancen, dass Probleme vermieden und sich das betroffene Kind seinem Potenzial entsprechend entwickeln kann.

In meiner Praxis besteht die Möglichkeit, Geschwister von Kindern mit ADHS, Legasthenie und andern Teilleistungs- und Entwicklungsstörungen abzuklären (ab Kindergartenalter). Je nach Befund werden den Eltern konkrete Behandlungs- und Trainingsmöglichkeiten empfohlen. Die Untersuchungsmethoden sowie die gegebenenfalls empfohlenen Behandlungen beruhen auf dem aktuellen Stand der Forschung.

Die Planung der Diagnostik (und damit die Festlegung des erforderlichen Zeitbedarfs) erfolgt individuell auf Grundlage einer mit den Eltern des betroffenen Kindes durchzuführenden Besprechung. Im Anschluss an die Abklärungen werden die Befunde und die allfällig erforderlichen Fördermassnahmen oder Therapien in einem Untersuchungsbericht zusammengefasst. Normalerweise erfolgt mit den Eltern eine persönliche Besprechung der Befunde und des weiteren Vorgehens.

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Diese Seite wurde letztmals aktualisiert am 06.08.2009