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Vorsorgeuntersuchungen für Geschwister von Kindern mit ADHS, Legasthenie und leichten autistischen Störungen
Zahlreiche Zwillings- und Familienstudien bestätigen die Alltag immer wieder feststellbare Tatsache, dass bei Geschwistern von Kindern mit ADHS, Legasthenie und leichten autistischen Störungen ein deutlich erhöhtes Risiko besteht, an derselben Teilleistungs- oder Entwicklungsstörung zu leiden.
Bei der ADHS und bei der Legasthenie geht man heute davon aus,
dass das Wiederholungsrisiko selbst für Geschwister, die nicht
Zwillinge sind, mit 50% bis 60% doch recht hoch liegt.
Der Früherfassung von Kindern mit ADHS, Legasthenie und anderen
Entwicklungsstörung kommt eine hohe Bedeutung zu: Je früher diese Störungen behandelt und je früher die betroffenen Kinder
gefördert werden, umso besser stehen die Chancen, dass Probleme
vermieden und sich das
betroffene Kind seinem Potenzial entsprechend entwickeln kann.
In meiner Praxis besteht die Möglichkeit, Geschwister von Kindern
mit ADHS, Legasthenie und andern Teilleistungs- und
Entwicklungsstörungen abzuklären (ab Kindergartenalter). Je nach
Befund werden den Eltern konkrete Behandlungs- und
Trainingsmöglichkeiten empfohlen. Die Untersuchungsmethoden sowie
die gegebenenfalls empfohlenen Behandlungen beruhen auf dem
aktuellen Stand der Forschung.
Die Planung der Diagnostik (und damit die Festlegung des
erforderlichen Zeitbedarfs) erfolgt individuell auf Grundlage einer
mit den Eltern des betroffenen Kindes durchzuführenden Besprechung.
Im Anschluss an die Abklärungen werden die Befunde und die allfällig
erforderlichen Fördermassnahmen oder Therapien in einem
Untersuchungsbericht zusammengefasst. Normalerweise erfolgt mit den
Eltern eine persönliche Besprechung der Befunde und des weiteren
Vorgehens.
Anmeldung/Fragen
Diese Seite wurde letztmals aktualisiert am 06.08.2009