Dipl.-Psych. Piero Rossi
Fachpsychologe für Psychotherapie FSP
Farmweg 4; CH-5702 Niederlenz AG
062 891 77 90

 

Second Opinion (Zweitmeinung)

Unsicher mit der Diagnose? Fragen zu Therapien?
Viele Eltern sind verunsichert, wenn der Kinderarzt infolge Konzentrationsproblemen und/oder hyperaktivem Verhalten zu einer medikamentösen Therapie rät. Sie wünschen eine Zweitmeinung, was durch den Kinderarzt in der Regel auch begrüsst und unterstützt wird.

Ergänzend zu den von vielen Kinderärzten durchgeführten POS-Untersuchungen kläre ich unter anderem auch die Frage, ob allfällig vorliegende Teilleistungsschwächen oder psychische Probleme die eigentliche Ursache für die Lern- und Verhaltensauffälligkeiten darstellen könnten (siehe auch hier).

Der Bedarf nach einer Zweitmeinung besteht oft auch dann, wenn die Probleme eines Kindes trotz Behandlung mit Medikamenten fortbestehen. In vielen dieser Fälle lag/liegt die Ursache darin, dass Teilleistungsstörungen (z.B. Gedächtnisprobleme, Störungen des räumlichen Vorstellungsvermögens, Wahrnehmungsstörungen) dazu führten, dass die betroffenen Kinder zum Ausgleich dieser Defizite besonders viel Konzentration aufbringen mussten. Im Schul- und Familienalltag zeigt(e) sich in diesen Fällen - trotz anderer Ursache - ein der ADHS zum Verwechseln ähnliches Bild. Problematisch wird es jeweils in jenen Fällen, bei welchen eine medikamentöse Therapie die zugrunde liegende Problematik maskiert. Das heisst, die Konzentration wird oberflächlich zwar verbessert, ohne dass aber ein nachhaltiger Erfolg eintritt.

Erwachsene
Wie bei allen medizinischen oder psychiatrischen Untersuchungen kann es auch bei Abklärungen auf ADHS dazu kommen, dass die Ratsuchenden sich nicht verstanden fühlen. Jede Patientin und jeder Patient hat das Recht auf eine Zweitmeinung. 

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Diese Seite wurde letztmals aktualisiert am 27.05.2010